Anderthalb Jahre Verein - Rückblick und Ausblick 3

Matthias Hammer • 26. April 2024

Werte Kameradinnen und Kameraden, liebe Vereinsmitglieder,

anderthalb Jahre ist sind seit der Vereinsgründung im Oktober 2022 vergangen und mittlerweile haben sich Rundbriefe im 6-Monate-Rhytmus etabliert (siehe
Oktober 2023 und April 2023).

Stand heute haben wir 1.2201,11 € in der Vereinskasse und 82 Mitglieder, sprich 61% aller Beorderten. Das ist ein  gutes Ergebnis. Trotzdem:
Bitte helfen Sie in Ihrem Kameradenkreis mit, noch weitere Mitglieder zu gewinnen.

Die Entwicklung der letzten sechs Monate ergab sich im Gros aus einer Umfrage im Oktober 2023, einer Besprechung dazu im November 2023 und der Ergebnisvorlage im April 2024 (siehe
Dokument dazu) sowie der Jahreshauptversammlung im Januar 2024 (siehe Protokoll dazu).


Zusammenfassend hat der Verein in den letzten sechs Monaten Folgendes getan bzw. beschlossen:


1. Gelder sollen wie folgt verwendet bzw. nicht verwendet werden:

  • Es ist nicht Aufgabe des Vereins, Material- und Ausrüstungsmängel der Bundeswehr auszugleichen (Ausnahme: vier G36 und ein bis vier P8-Blueguns)
  • Der Verein ist angehalten, einen Sockelbestand von mind. 500€ auf seinem Konto zurückzuhalten
  • Ausgaben für Außendarstellung (wie bereits getätigt für Wandwappen, Aufsteller, Rahmen für Poster etc.) sind zulässig und erfüllen den Vereinszweck
  • Vereins-/Kameradschaftsabende kann der Verein mit maximal einem Kasten Bier o.ä. pro Veranstaltung unterstützen
  • Der Verein soll, wenn es dazu kommt, ein Familienfest des Bataillons unterstützen; federführend ist hier allerdings das Bataillon - der Verein agiert bei Bedarf unterstützend (z.B. in der Organisation eines Biwaks)
  • Ein separater Topf für in Not geratene Kameraden ist nicht zielführend oder realistisch; vielmehr soll der Verein, wenn es zu solch einem Fall käme, mit Sachleistungen (z.B. Spendenkampagne organisieren) und je nach Lage mit anderen Unterstützungsangeboten, aber nicht mit Geldern, helfen


2. OGefr d.R. Gerd Kostrzewa wurde zum Schatzmeister gewählt.


3. Finanziell steht der Verein am heutigen Tag bei 1.220,11 €. Laufende Einnahmen (Marketenderverkäufe, Mitgliedsbeiträge, Spreadshop-Provision, Reinigungs/Reise/Verpflegungskosten-Spenden) decken die laufenden Kosten (Webseite, Ausbildungsarchiv, Bildertauschseite, Nachbestellungen Marketender) mittlerweile problemlos & nachhaltig. Die jährliche Großausgabe Magazingestaltung & -druck (2.567,87 € für das erste Magazin) trägt sich durch Werbeeinnahmen mehr als selbst. Der Verein steht also finanziell auf soliden Beinen. Der avisierte Sockelbestand von 500 € ist damit nachhaltig gewährleistet.

4. Der Verein ist weiterhin sehr aktiv in der Berichterstattung und Außendarstellung. Hauptwerkzeuge dafür sind der
Blog, die Webseite und unsere Seiten in den sozialen Medien Facebook, X und Instagram. Über die Bewerbungsseite der Webseite kommen so auch immer wieder Bewerbungen rein, die das Bataillon für seinen Aufwuchs nutzt. So arbeiten Verein und Verband weiterhin gut und eng zusammen. Ein Kamerad mit professioneller Erfahrung mit sozialen Medien erstellt derzeit eine Strategie und einen Veröffentlichungsplan zur Vorlage bei Vereins- und Bataillonsführung.


5. Das Jahresmagazin wurde im März 2024 veröffentlicht. Gestaltungs/produktionskosten beliefen sich auf 2.567,87 €, Werbe- & Verkaufseinnahmen auf ca. 2.700 €, also ein leichtes Plusgeschäft für den Verein. Das nächste Magazin sollte in der Gestaltung & Produktion günstiger werden (weil Format jetzt steht) und ich werde versuchen, mit dem ersten Magazin in der Hand noch mehr Werbeträger zu akquirieren, um das Plusgeschäft zu erhöhen.


6. Die Bildertausch-Seite steht und wird genutzt.


7. Das virtuelle Geschäftszimmer steht und wird rege genutzt. Die darin enthaltenen freiwilligen Spendenformulare für Reinigungs- und Reisekosten haben sich als willkommene Einnahmequelle etabliert.


8. Das Ausbildungsarchiv steht ebenfalls und wird kontinuierlich erweitert. Die Resonanz ist weiterhin nur scheibchenweise - oder vielleicht ist der Großteil nicht willens, seine Handzettel, Übungsunterlagen etc. zu teilen. Jedenfalls ist ein Prozess etabliert und wird weitergeführt.


9. Im Marketender gibt es neu Reflektorabzeichen, Wimpel und "dienstliche" T-shirts. Insgesamt läuft der Marketender sehr gut und ist eine signifikante Einnahmequelle. Der neu etablierte Spreadshop läuft schleppend und hat bisher 73,23 € Provisionseinnahmen generiert. Dass er schleppend läuft ist nicht schlimm, denn er steht ja jetzt und verursacht keine Kosten. Sobald jemand aber etwas bestellt, wird uns eine Provision von zwischen 1 und 10 € gutgeschrieben, je nach bestelltem Produkt.



10. Der Verein war maßgeblich an der Recherche, Gestaltung und Finanzierungsakquise für die neuen Kommandeursmünzen beteiligt.




11. Der Verein war maßgeblich an der Recherche und Genehmigung der neuen Leitsprüche für das Bataillon und seine Kompanien beteiligt. Genehmigt wurden: „Profis der Reserve“ für Btl, „Certus, flexibilis, fidus“ (sicher, flexibel, zuverlässig) für 1. Kp und „Si vis pacem, para bellum (Wer Frieden will, bereite sich auf Krieg vor) für 2. Kp.


12. Der Verein hat kleine (für Marketender) und große Wimpel bzw. Banner (für Außendarstellung) für das Bataillon und seine Kompanien, mitsamt den neuen Leitsprüchen gestaltet und finanziert.



Ich hoffe, Ihnen mit diesem dritten Rundbrief aufgezeigt zu haben, wie aktiv und leistungsfähig der Verein ist. Wer dem zustimmt und noch kein Mitglied ist, kann das

hier leicht und schnell ändern.


Für die nächsten sechs Monate habe ich die Absicht, Erreichtes zu konsolidieren und einen Mitgliederstand von 70% aller Beorderten zu erreichen. Außerdem werde ich im Rahmen der Nachwuchsakquise für das Bataillon an unserer Internetpräsenz, insbesondere in den sozialen Medien, zusammen mit Kameraden mit professioneller Erfahrung darin,  arbeiten, um so Hand in Hand mit dem Kommandeur und seiner geplanten Nachwuchsakquise-Kampagne an einem gemeinsamen Vereins/Bataillons-Strang zu ziehen.


Ich danke unseren Mitgliedern und Unterstützern für deren Hilfe. Ohne sie alle wäre der Verein nicht das, was er mittlerweile geworden ist.

Dr. Matthias Hammer
1. Vorsitzender


28. April 2026
Oberleutnant Dennis S. vom Sicherungsbataillon 1 „Oldenburger Jäger“ hat den Einzelkämpfer-Lehrgang mit Bravour als Lehrgangsbester bestanden. Damit gehört er jetzt zu einer elitären Gruppe von Soldatinnen und Soldaten, die das Einzelkämpferabzeichen mit Stolz auf der rechten Brusttasche tragen dürfen. Noch kleiner ist der Kreis an Reservisten, die dieses Kunststück je geschafft haben. Als Lehrgangsbester ist Dennis S. als Reservist einer von ganz wenigen. „Die erfolgreiche Teilnahme am Lehrgang macht mich stolz und demütig zugleich. Die Kameradschaft sowie die Leistungsfähigkeit des Hörsaals waren außergewöhnlich. Viele Kameraden haben die Auszeichnung verdient. Unterm Strich kann die auf sich gestellte Gruppe nur in engster Zusammenarbeit bestehen “, sagt der frischgebackene Einzelkämpfer, und weiter „ich freue mich darauf, die erlernten Fähigkeiten als Vorbild im Bataillon weiterzugeben.“
18. April 2026
Eigentlich hatte Oberstabsgefreiter Thomas E. vor vielen Jahren - nach SaZ 2 - mit dem „Soldatsein“ abgeschlossen. Eigentlich. Doch der russische Angriffskrieg auf die Ukraine weckte in ihm den Wunsch, „seinem Land wieder aktiv zu dienen“ – als Reservist. So fand er nach über 30 Jahren seinen Weg zurück zur Bundeswehr, nämlich zum Sicherungsbataillon 1 „Oldenburger Jäger“. Dort ist er in der ersten Kompanie als Spießgehilfe eingesetzt. Was macht so einer auf Übung? Hier sein ganz persönlicher Blick hinter die Kulissen:
24. März 2026
Das Sicherungsbataillon 1 "Oldenburger Jäger" hat sehr erfolgreich am Reservistenwettkampf bei Nacht, dem „Polarstern 2026“ teilgenommen. Der erste Platz ging an den Kader NRW & Niederachsen I, dem unser Kamerad FJ David U. und unser ehemaliger Kamerad Leutnant Peter P. angehören. Der zweite Platz ging an die Oldenburger Jäger Leutnant Sandra A., HG Philipp K. und OG Matthias S. Der dritte Platz ging ebenfalls an die Oldenburger Jäger OSG Holger G., OSG Jörg H. und SG Olaf P. Die Oldenburger Jäger bedanken sich bei der Kreisgruppe Niederrhein-Oberberg für die sehr gelungene Organisation und Durchführung und gratulieren den Siegern.
1. März 2026
Aus Unterstützungsbataillon Einsatz 1 wird Sicherungsbataillon 1 Am 1. März 2026 wurde das Unterstützungsbataillon Einsatz 1 in Sicherungsbataillon 1 umbenannt und damit ein sichtbarer Schritt vollzogen, der den Hauptauftrag des Bataillons hervorhebt. Reserve als integraler Bestandteil der 1. Panzerdivision Das Sicherungsbataillon 1, auch bekannt als „Oldenburger Jäger“, ist als Ergänzungstruppenteil integraler Bestandteil der Divisionstruppen der 1. Panzerdivision. Es besteht vollständig aus Soldatinnen und Soldaten der Reserve und hat den Auftrag, die Sicherung der Divisionsgefechtsstände zu gewährleisten. Der Stab des Sicherungsbataillons 1 „Oldenburger Jäger“ sowie die 1. und 2. Kompanie sind in Oldenburg stationiert, ab dem 1. Oktober 2026 werden im Rahmen des Aufwuchses der Reserve zwei weitere Kampfkompanien aufgestellt. Reserve sichert im Verteidigungsfall die Divisionsgefechtsstände an der Ostflanke Die sicherheitspolitische Lage in Europa hat sich grundlegend verändert. Die Bundeswehr richtet sich wieder konsequent auf Landes- und Bündnisverteidigung aus. In diesem Rahmen werden Fähigkeiten klarer strukturiert und benannt. Der Stellenwert der Reserve erhöht sich und sie wird integraler Bestandteil der Streitkräfte. So war und ist die Hauptaufgabe des Bataillons die bewaffnete Sicherung der Divisions-Gefechtsstände. Mit der neuen Bezeichnung wird diese Fähigkeit eindeutig hervorgehoben. Die Umbenennung ist daher nicht nur eine formale Maßnahme, sondern auch Ausdruck der klaren operativen Rolle des Bataillons - und damit der Reserve - innerhalb der 1. Panzerdivision. Sicherung ist also kein „Nebenauftrag“, sondern eine wesentliche Voraussetzung für das Wirken der gesamten Division. Auch darin zeigt sich, welch integraler Bestandteil der Streitkräfte die Reserve mittlerweile ist. Im Verteidigungsfall gehen die Reservistinnen und Reservisten also mit den Divisionsgefechtsständen nach vorne an die Ostflanke, da wo die Division ihren Auftrag erfüllen wird. Das unterscheidet das Sicherungsbataillon 1 vom Heimatschutz, der – wie der Name besagt – in der Heimat verbleibt, um dort kritische Infrastruktur und Räume zu schützen. Reserve kann auch Kampftruppe Dabei bleiben die Soldatinnen und Soldaten der Oldenburger Jäger ein infanteristisch befähigter Verband. Als Jäger gehören sie zu den Kampftruppen und sind vor allem für den Kampf in bebautem oder stark bewaldetem Gelände ausgebildet. Gemeinsam mit den Gebirgs- und Fallschirmjägern gehören sie der Truppengattung der Infanterie an.
15. Februar 2026
Nach ungefähr fünf Stunden Marsch meldet sich dein Körper zum ersten Mal: Die Füße fragen, was los ist. Die Zehen sind zwar da, deren Gefühl jedoch eher dumpf. Diese leichten Verstimmungen und anfängliches Ziehen verwandeln sich dann irgendwann in einen bunten Blumenstrauß aus Schmerzen. Innere Dialoge werden zu handfesten Diskussionen. Der fehlende Schlaf lässt dich an den Stationen bei den Einweisungen im Stehen einschlafen. Die Teutoburger Durchschlageübung 2026 Das ist die Teutoburger Durchschlageübung 2026 , eine der härtesten ihrer Art in Deutschland, mit einer Marschstrecke von über 80 km. Bei dem militärischer Vielseitigkeits- und Belastungswettkampf treten Teams der Bundeswehr, der Polizei, des THW, der Feuerwehr usw. gegeneinander an und müssen unter Zeitdruck anspruchsvolle Stationen wie Schießen, Hindernissparcour, Kampfmittelerkennung, Panzererkennung, Abseilen aus 20 m Höhe, Gewässerüberquerung des Dortmund-Ems-Kanals, Erste Hilfe, Survival, Kleiderschwimmen mit einer 70 kg Puppe u.v.a. durchlaufen. Ziel des Wettbewerbs ist es, körperliche Leistungsfähigkeit, militärische Grundfertigkeiten, Teamgeist und Durchhaltevermögen unter realitätsnahen Bedingungen zu testen. Jeder denkt einmal: Das war’s, warum soll ich mir das weiter antun? Essen und Trinken hat man im Rucksack dabei. Kein Navi, kein Schlaf, wenig Pausen, ca. zwei bis drei Stunden flottes Gehen, dann 30-60 Minuten Stationsarbeit. Kurz: Alles andere als freundliche und angenehme Umstände. Aufgrund der Jahreszeit mehr Dunkelheit, als Tageslicht. Es gibt wohl kaum jemanden, der dabei nicht ein- oder mehrmals gedacht hat: Das war‘s, hier ist jetzt Ende. Funkspruch absetzen, Teilnahme beenden. Ich habe meine Erfahrungen gemacht, meine Lehren draus gezogen, reicht für heute. Warum soll ich mir weiter antun? Rast mit Gebäck und Kaffee verleiht Flügel Kurze Rast nach 20 km, um die Füße zu verarzten. Wir sehen eine kleine Mauer an einem Grundstück. Unser Gruppenführer fragt den Besitzer höflich, ob wir uns da nur kurz hinsetzen dürfen. Klar. Kurz danach kommt seine Frau mit Kaffee und Keksen und einem Lächeln für uns wildfremde Menschen in Uniform. Das gibt Aufwind und Kraft. Danke! Also weiter. Es sollte nicht die einzige Begegnung mit der Bevölkerung bleiben, denn es gab immer wieder mal Wasser, Energiedrinks oder einfach nur Zuspruch oder ein „Danke für euren Dienst“. Manchmal war es alleine deshalb schon relativ schwer, schnell voranzukommen, da man sich aufgrund der Freundlichkeit ein wenig Zeit nehmen musste. Welch Privileg, deshalb etwas langsamer zu sein. Rührende Rettung am Tiefstpunkt Kilometer 80, 30 Stunden in den Knochen. Wir sind uns eigentlich einig, dass wir hier aufhören. Die Laune am Tiefstpunkt. Ein Auto hält an. „Darf unsere Tochter Ihnen etwas geben?“, fragt der Fahrer. Hinten geht die Fensterscheibe runter, zwei kleine Mädchen reichen uns einen gefalteten Zettel. „Danke, dass ihr uns beschützt“ steht auf der Zeichnung. Wir pfeifen auf dem letzten Loch und sind doch zu Tränen gerührt. Also Stiefel neu geschnürt und weiter! Nützt ja nichts. Sollen wir diese Menschen enttäuschen? Denn ja, wir sind im Ernstfall hier, um sie und unser Land zu beschützen. Und genau darum geht es. Also wachsen wir über uns hinaus und bringen es zu Ende. 
9. Februar 2026
Philipp L., seines Zeichens Jäger-ROA, war einer von mehreren Reservisten, der nach seiner Zeit bei den Oldenburger Jägern zurück in den aktiven Dienst ging ( wir berichteten ). Andreas B. folgte ihm jetzt nach. Hier seine Geschichte. Es war 2004 als Andreas B. zur Musterung eingeladen wurde und sich für den FWDL 23 entschied. Zur Grundausbildung ging es zu den Fallschirmjägern nach absolviert, danach in die Stabskompanie 31 in Oldenburg, ebenfalls zu den Fallschirmjägern in den AVZ-Zug „Eigentlich wollte ich dabeibleiben, aber ohne Ausbildung gab es für mich keine Möglichkeit, in eine höhere Laufbahn zu wechseln und Berufssoldat zu werden,“ erinnert Andreas sich. „Aus diesem Grund schied ich dann aus. Mein Plan war es, Ausbildung zu machen und anschließend zurückkommen. Doch trotz abgeschlossener Ausbildung blieb klappte es dann nicht. Also dachte ich: erst einmal Reserve.“ Nach langer Suche und unzähligen E-Mails an verschiedene Einheiten sah Andreas schließlich bei Instagram, dass ein Kamerad ein Interessenten-Wochenende beim Unterstützungsbataillon Einsatz 1 – den Oldenburger Jägern – absolviert hatte. „Ich schrieb ihn kurzerhand an und fragte, wie auch ich daran teilnehmen könnte,“ erinnert sich Andreas. „Von da ab brauchte es nur ein Telefonat und eine kurzen Bewerbung, um aufgenommen zu werden“. Bei der ersten Übung war seine größte Sorge niemanden zu kennen. Doch gleich ab dem ersten Tag nahmen ihn die Kameraden so auf, „als ob sie mich schon immer gekannt hätten,“ so Andreas. 
31. Januar 2026
Achim Wilke (links) scheidet als 2. Vorstand aus und der Verein dankt ihm für geleistete Dienste. Thomas Engert (rechts) übernimmt nach einstimmiger Wahl den Posten mit Wirkung zum 31. Januar 2026. Herzlichen Glückwunsch zur Wahl.
5. Dezember 2025
Stefan Meyer und Fabian Saak sind Bundeswehr-Reservisten im Landkreis Diepholz. Warum sie das tun, erzählen sie im Gespräch mit der Mediengruppe Kreiszeitung. „Ich bin Reservist“, betont Stefan Meyer. Im zivilen Leben arbeitet er beim Landvolk Diepholz. Doch in seiner freigestellten Zeit dient der 43-jährige Sulinger der Bundesrepublik Deutschland als Bürger in Uniform – freiwillig und aus Überzeugung. Neben ihm sitzt Fabian Saak, ebenfalls Reservist und im normalen Leben verbeamteter Lehrer an einer Oberschule. Beide Männer sind Soldaten des Oldenburger Jägerbataillons, einem Teil der ersten Panzerdivision. Weiterlesen: Online I PDF
26. November 2025
Werte Kameradinnen und Kameraden, liebe Vereinsmitglieder, drei Jahre hat der Verein nun schon auf dem Buckel und er steht gut da: Knapp 120 Mitglieder, 9000 € in der Kasse und mittlerweile ein solides Prozedere für Förderanträge, eine kleine Arbeitsgruppe für Öffentlichkeitsarbeit sowie ganz viel Zuspruch und Anerkennung aus dem Bataillon und auch von außen. Danke dafür. Über Förderanträge hat der Verein einiges an Material für die Gemeinschaftsküche finanziert, Tarnnetze, die nicht über den Dienstweg zu bekommen waren, Paloxen und einige Kleinigkeiten mehr. In der Berichterstattung sind wir mittlerweile Opfer unseres eigenen Erfolges geworden und haben so viele Bewerber für das Bataillon generiert - und über die Bewerbungsseite auf der Vereins-Webseite im ersten Schritt abgewickelt - dass das Bataillon kaum noch hinterherkommt und wir in der Öffentlichkeitsarbeit etwas kürzertreten müssen. Das Jahresmagazin , der Blog , diese Webseite und unsere Seiten in den sozialen Medien Facebook und Instagram , die Bildertausch-Seite , das virtuelle Geschäftszimmer und das Ausbildungsarchiv , der Marketender und der Spreadshop sind fast schon zur Selbstverständlichkeit geworden und werden weiter rege genutzt. Und zu guter Letzt war es uns als Verein eine traurige Ehre, unseren verstorbenen Kameraden und Mitglied Thomas „ Bärchen “ Kosar das letzte Geleit zu geben sowie einen Kranz und eine Traueranzeige zu organisieren und über Spenden zu finanzieren. Auch dafür gab es viel Lob und Anerkennung – einige neue Mitglieder nahmen diese Begleitung sogar zum Anlass, auch dem Verein beizutreten. Ruhe in Frieden, Bärchen, und auf zu neuen Ufern für Verein und Bataillon, auch im Jahr 2026. Dr. Matthias Hammer 1. Vorsitzender
24. November 2025
(Ähnlicher Artikel auf Ynside - mit Zugang I ohne Zugang ) Internationale Partnerschaften in der NATO sind in dieser Zeit wichtiger denn je. Die Oldenburger Jäger haben gleich zwei davon: eine mit dem niederländischen Reserve Wach- und Sicherungsbataillon „ 10 Infanteriebataljon Bewaken Beveiligen Korps Nationale Reserve “ und eine mit dem britischen Reservebataillon der leichten Infanterie „ 3 Royal Anglian Regiment “. Zusammen üben sie, wie zuletzt an einem Wochenende in den Niederlanden. Es regnet in Strömen. Alles ist durchgeweicht – Menschen, Ziele, der Boden. Wir sind auf dem größten Schießplatz der Niederlande. Schüsse brechen, Ziele fallen, nur bei mir nicht! „Du musst dich von unten nach oben einschießen. Halte drunter“, sagt meine Aufsicht. Siehe da, ich treffe wieder.